Tiago Pinheiro de Oliveira wurde in Porto, Portugal geboren, wo er seinen ersten Musikunterricht in den Fächern Gesang, Trompete und Komposition erhielt. Gleichzeitig dirigierte er verschiedene Chöre, wie den Chor Hoquetus und den-Chor der Psychologie- Fakultät der Universität Porto.
Im Jahr 2007 erhielt er sein Diplom an der Aveiro Universität in „Musiktheorie und musikalische Bildung“. Von 2007 bis 2010 studiert er an der Karlsruher Musikhochschule Chordirigieren bei Prof. Martin Schmidt und Orchesterleitung bei Prof. Andreas Weiss.
Im Rahmen seines Studiums hat er die Baden-Badener Philharmonie und das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim dirigiert. Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, u.a. bei Owen Rees, Peter Philips, Martin Schmidt, Vasco Negreiros, Morten Schuldt-Jensen Wolfgang Schäfer und Tobias Hiller.
Als Chorsänger sammelte er erfahrungen in verschiedenen Chören, wie dem Vokalensemble Rastatt, Stuttgarter Kammerchor, Gaechinger Kantorei, Zürcher Sing-Akademie, Basler Madrigalisten, die Capilla Real de Catalunya unter der Leitung von Jordi Savall, Balthasar Neumann Chor wie auch Dunedin Consort unter John Butt und Corund Ensemble.
Im Juni 2013 erhielt er seinem Master im Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis gesang mit Rosa Dominguez.
Er hat mitgewirkt als Solist in verschiedene Produtionen vom Theater Basel, unter der Leitung von Andrea Marcon, in verschiedenen Bach Kantaten mit Chapelle de la Vigne, und auch mit dem Hassler Consort unter Franz Raml. In Spanien war er mit verschiedenen Ensembles mit Bachs Passionen, dem Weihnachtsoratorium oder Mozarts Requiem zu hören.
Der Tenor Sebastian Lipp stammt aus Berlin, studierte dort an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Gesang und war von 1994 – 1999 als Chorsolist an der “Komischen Oper Berlin” engagiert. Danach entschied er sich für eine Laufbahn als Konzertsolist und hat seitdem einen großen Teil der bedeutenden Oratorien-Partien des 17.-20. Jahrhunderts interpretiert mit Schwerpunkt auf den Evangelisten-Partien Bachs, Schütz und Keisers sowie den größten Teil des Kantatenwerks von J.S.Bach.
2011 übernahm er die Partie “First Witch/ Sailor” in der “Dido & Aeneas” – Inszenierung von Sasha Waltz und war damit beim Sydney-Festival, in der Bayerischen Staatsoper und der Staatsoper Berlin zu Gast. 2016 kamen Aufführungsreihen im Teatro Colon Buenos Aires und im Teatro dell’ opera Rom dazu.
2012 sang er die Partie des Vaters in der Premiere von Barry Koskys Inszenierung der “7 Todsünden” an der Komischen Oper Berlin.
Der Tenor sang schon in der Philharmonie Berlin und Luxemburg, im Konzerthaus Berlin und mehrfach im KKL. Ausserdem war er schon beim Kurz-Weill-Fest in Dessau, dem Beethovenfest Bonn, dem Lucerne Festival und dem Musikfest Berlin zu Gast.
Matthias Klosinski ist seit über 15 Jahren als Tenor und Countertenor in professionellen Chören und Ensembles aktiv. Seit einigen Jahren widmet er sich mit Leidenschaft auch dem Dirigieren.
Matthias Klosinski begann seine musikalische Laufbahn bei den Stuttgarter Hymnuschorknaben und erhielt neben Gesangsstunden über viele Jahre Geigen- und Klavierunterricht. Seine Tätigkeit als Sänger führte zu Projekten u.a. mit dem Balthasar-Neumann-Chor, den Basler Madrigalisten, dem Chor des Westdeutschen Rundfunks, den Chorsolisten der Komischen Oper Berlin, dem ChorWerk Ruhr, dem Dufay Ensemble, der Schola Heidelberg, dem Schweizer Kammerchor, dem SWR-Vokalensemble sowie Vocalconsort Berlin. Auf der Opernbühne war er u.a. in „das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ an der Oper Frankfurt, in „Moses und Aron“ an der Semperoper Dresden sowie in „Orphée aux Enfers“ bei den Salzburger Festspielen zu sehen.
2014 war er Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.
Neben Privatunterricht im Dirigieren bei Prof. Winfried Toll und Prof. Wolfgang Schäfer besuchte er zahlreiche Kurse in Orchester- und Chorleitung und war als musikalischer Assistent im Knabenchor sowie bei verschiedenen Orchestern tätig. 2016 gründete er das Männerensemble ‘cantus x’, 2018 den gemischten Kammerchor ‘Ensemble Horizons’.
Der ungarische Sänger ist in Rumänien geboren und später in Ungarn aufgewachsen. 2014 schloss er seine Ausbildung als Sänger in Zürich ab, in den Klassen von Lina Maria Åkerlund und Markus Eiche. Vorher erwarb er das Diplom für Biologie in Budapest.
Während seiner Ausbildung bekam er oft die Möglichkeit, sich in verschiedenen Opernrollen auszuprobieren (als Einsiedel und Gubernator in Karl Amadeus Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, als Max in Carl Maria von Webers “Freischütz”, als Tambourmajor in Alban Bergs „Wozzeck“ und als Alessandro in Mozarts “Il re pastore”.
Als Konzertsänger durfte er Telemann- und Bach-Kantaten und andere oratorische Werke singen.
Die Zusammenarbeit an Schuberts „Winterreise“mit Ana Silvestru führte zu weiteren Liedzyklen und der Arbeit mit Helga Váradi (Schumann: Dichterliebe).
Er bildet sich in Meisterkursen bei Meinard Kraak, Paul Triepels und Margreet Honig (Holland), Ion Buzea, Scot Weir, Daniel Fueter und Hans Adolfsen (Zürich) und Judit Pallagi und József Hormai (Budapest) weiter.
Der Tenor Christophe Gindraux wurde in la Chaux-de-Fonds geboren. Am dortigen Konservatorium erhielt er seine ersten Oboen- und Gesangstunden. Nach der Matura studierte er Oboe am Konservatorium Zürich, wo er 1992 das Lehrdiplom erwarb, und danach an der Hochschule Rotterdam (Konzertdiplom, 1995). Parallel erhielt er Gesangunterricht von Prof. Margreet Honig am Sweelinck Conservatorium, Amsterdam, und nach seiner Rückkehr in die Schweiz bei Frédéric Gindraux, Udo Reinemann, Ion Buzea und Gary Magby.
Christophe Gindraux singt in verschiedenen professionellen Vokalensembles, wie das Vokalensemble Zürich, das Ensemble Corund Luzern, die Basler Madrigalisten und die Zürcher Sing-Akademie. Er tritt auch als Solist mit Kirchen- und Konzertchören im In- und Ausland auf.
Nach frühen musikalischen Erfahrungen im Kinderchor, Klarinetten-, Klavier- und Orgelunterricht begann der aus der Pfalz stammende Tenor Florian Feth sein Gesangsstudium in Mainz. Später wechselte er an die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt zu Prof. Thomas Heyer, wo er im Sommer 2012 sein Studium mit der Diplomprüfung abschloss. Weitere Impulse erhielt er in Kursen bei Helmut Deutsch, Gerd Türk und Helmuth Rilling.
Im Mai 2014 sang er unter Leitung René Jacobs’ in de Cavalieris “Rappresentatione di Anima et di Corpo” an der Staatsoper Berlin. Im folgenden Jahr war er im Festspielhaus Baden-Baden unter Pablo Heras-Casado und an der Berliner Staatsoper unter Torsten Johann als “Spirito” in Monteverdis “Orfeo”, choreographiert von Sasha Waltz, zu hören.
Bei der “Potsdamer Winteroper” 2016 sang er unter Konrad Junghänel den Tenorpart in Händels “Israel in Egypt”, in einer Inszenierung von Verena Stoiber.
Mit grosser Leidenschaft widmet er sich auch dem Chor- und Ensemblegesang. So ist er regelmäßig zu Gast in Ensembles wie dem Amsterdam Baroque Choir, dem WDR-Rundfunkchor und dem RIAS-Kammerchor.
Der Schwerpunkt seines Schaffens liegt im Konzertgesang, wo seine besondere Vorliebe Bachs Evangelisten-Partien gilt.
Die Mezzosopranistin Anne-Kristin Zschunke ist seit Jahren freiberuflich vorwiegend als Konzertsolistin und Ensemblesängerin tätig. Aufgewachsen in Berlin erlernte sie zunächst den Beruf der Physiotherapeutin. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie schließlich in Leipzig und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Sie ergänzte ihre Studien mit Kerstin Wahlström-Olsson in Stockholm.
Anne-Kristins grosse Leidenschaft gilt dem Ensemblesingen. Sie ist regelmässig zu Gast bei Collegium Vocale Gent, dem Rundfunkchor Berlin, Vocalconsort Berlin, Cappella Amsterdam, dem Schwedischen Radiochor und dem SWR-Ensemble Stuttgart.
Als Solistin arbeitete sie mit Dirigenten wie René Jacobs, Hermann Max, Jos van Veldhoven, Ottavio Dantone, Robert Hollingworth, Gary Cooper und Marcus Creed zusammen.
Szenisch ist Anne-Kristin Zschunke in etlichen Produktionen von Sasha Waltz integriert. So sang sie z.B. bei der Uraufführung von Pascal Dusapins „Medea“ unter der Leitung von Marcus Creed am Grande Théâtre de Luxembourg, der Staatsoper Berlin und am Koninklijk Theater Carré Amsterdam. Unter gleicher Regie war sie bei “Passion” von Dusapin mit Ensemble Modern und Frank Ollu am Théatre des Champs -Elysées, Paris und im La Monnaie, Brüssel zu hören.
Durch diese regelmässige Zusammenarbeit mit der Tanzcompagnie von Sasha Waltz wurde es ihr möglich, beide Berufe miteinander zu verbinden. Neben der künstlerischen Arbeit auf der Bühne wissen die Tänzer ihre physiotherapeutischen Behandlungen zu schätzen.
Sarah Widmer ist im Raum Bern aufgewachsen und hat ihre musikalische Ausbildung in Luzern (Prof. Liliane Zürcher), Rostock, DE (Prof. Carola Höhn) und Zürich (Werner Güra) erhalten. Den Master Performance an der Zürcher Hochschule der Künste schloss sie mit Auszeichnung ab. Sie ist mit vielen professionellen Vokalensembles in der Schweiz und im Ausland unterwegs; darunter die Zürcher Sing-Akademie, das larynx vokalensemble, der DAVOS FESTIVAL Kammerchor und das Ensemble Origen.
Auch als Solistin pflegt sie eine rege Konzerttätigkeit. Dabei ist einer ihrer Schwerpunkte das Lied. Mit einem Trio mit Edward Rushton (Pianist) und Christoph Trummer (Singer- Songwriter) konzipierte sie ein szenisch-musikalisches Programm aus romantischen Liedern, zeitgenössischer Literatur und neuen, amerikanischen Folksong. Damit touren die drei durch die Schweiz. Ihr ist es ein Anliegen die Stimme sehr vielfältig einzusetzen. Sie experimentiert viel mit der Verbindung verschiedener Stile und sucht mit eigenen Programmen neue Aufführungsformen. Zur Zeit bildet sie sich sängerisch bei Wessela Zlateva in Wien weiter.
Die Mezzosopranistin Lisa Weiss (*1987) studierte zunächst Kontrabass in Innsbruck und später Gesang in Basel (Schola Cantorum) und Zürich (ZHdK). Sie lebt als freischaffende Musikerin und ist in ihrem künstlerisch vielfältigen Leben sowohl konzertant als auch theatralisch aktiv.
Auf der Bühne war sie unter anderem als Cherubino (Le Nozze di Figaro), als Eliza Doolittle (My fair Lady) und in mehreren Produktionen im Innsbrucker VIERUNDEINZIG zu hören. Sie ist Sängerin des Barockensembles Klingzeug und pflegt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit David Bergmüller (Laute, Theorbe). Lisa ist fixes Mitglied der Zürcher Sing-Akademie und der J.S.Bach-Stiftung St.Gallen, bei denen sie auch als Solistin zu hören ist.
Weiters war sie 2021-22 in dem Theaterstück „Es ist zu viel für eine*n allein“ der Winterthurer Gruppe Walouf zu sehen und verfolgt seit 2020 ihr eigenes „street music project“ bei dem sie allein und im Duo mit Kilian Deissler an öffentlichen Plätzen singt.
Jane Tiik wurde in Tallinn, Estland geboren, wo sie zunächst Schulmusik an der Estnischen Musik- und Theaterakademie studierte, bevor sie dort im Anschluss Ihr Diplom im Hauptfach Operngesang absolvierte (Prof. Mati Palm). 1998-2000 studierte sie bei Dozentin Eugenia Shewelyowa in Moskau an der Russischen Gnessin-Akademie und 2003-2005 an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe, wo sie ihr Master Performance-Studium abschloss (Prof. Roland Hermann). Eine Weiterbildung im Bereich Gesangmethodik (CAS) an der Basler Musikakademie folgte in 2008/09.
Mit dem Estnischen Philharmonischen Kammerchor und Kammerorchester der Tallinner Philharmonie sang sie während des Studiums Solopartien unter der Leitung von Tõnu Kaljuste; es folgte ein 2-Jähriges Engagement als Opernsolistin am Theater “Vanemuine” in Tartu (Estland). Zu ihren Opernrollen gehören u. a. Olga aus P. Tschaikowskys “Eugene Onegin”, die Gräfin aus A. Lortzings “Der Wildschütz”, Zweite Dame aus W. A. Mozarts “Die Zauberflöte”; bei der Uraufführung der Oper „Lunea“ von Heinz Holliger im Operhaus Zürich wirkte sie als Mitglied der Basler Madrigalisten mit.
Regelmässige Auftritte mit verschiedenen Vokalensembles, Solopartien bei Oratorien Kantatenaufführungen und Liederabende gehören zu ihrem Alltag als freiberufliche Sängerin.
Lied-Repertoire aus dem Russischen, Estnischen, Deutschen und Französischen Kunstlied brachten Jane Tiik nach Moskau, Berlin, Karlsruhe, Tallinn und Basel; über die Jahre durfte sie sich über die Zusammenarbeit mit den Pianisten Martti Raide, Siiri Nieländer, Faristamo Eller, Peter Nelson, Cecilia Nagy, Kanako Nakagawa, Matthias Kipfer, Daniela Pezzo, Rita Ziedaite, Lauren Holland und Jan Schultsz freuen.
Isabel wurde in Vorarlberg/Österreich geboren und erhielt bereits im Kindesalter Violin-, Cello-, Klavier- und Gesangsunterricht. Bisherige Lehrerinnen waren Edeltraud Dünser, Dora Kutschi (Landeskonservatorium Vorarlberg) und Roswitha Müller (Konservatorium Zürich). Nachdem sie Studentin der Förderklasse für musikalische Hochbegabungen am Landeskonservatorium Feldkirch war, legte Isabel ihr Studium bei Lina Maria Åkerlund an der Zürcher Hochschule der Künste ab, wo sie 2014 den Bachelor of Arts in Music und 2016 den Master of Arts in Music Performance (Konzert) mit Auszeichnung abschloss. Anschließend war Isabel Studentin der „School of Excellence“ bei ihrer jetzigen Mentorin Margreet Honig.
2016 erreichte Isabel als Jüngste das Finale des Internationalen Schumann-Wettbewerbs in Zwickau und ist Preisträgerin diverser Wettbewerbe sowie Mitglied diverser Stiftungen. Außerdem wurde ihr das Stipendium des Vorarlberger Wagner Verbandes zugesprochen.
Meisterkurse bei Thomas Hampson, Robert Holl, Kurt Widmer, Noemi Nadelmann, Christa Ludwig, Malin Hartelius, Angelika Kirchschlager, Helmut Deutsch oder Margreet Honig ergänzen Isabels Ausbildung.
In verschiedensten Formationen konzertiert die Sängerin im In- und Ausland Kompositionen aller Epochen. Ihr Repertoire reicht von Alter bis zu Zeitgenössischer Musik, während sie auch als Pop- und Jazzsängerin auftritt. 2017 hat sie mit Pierre Boulez ́zeitgenössischem Werk „Le marteau sans maître“ ihr Solo-Debut im Wiener Konzerthaus gegeben. Isabel arbeitet eng mit zeitgenössischen Komponisten wie Dimitri Terzakis, Charles Uzor und Laurie Altman zusammen, wodurch verschiedene CD-Einspielungen entstanden sind.
Ein ganz besonderes Bedürfnis ist es ihr, sich im Liedgesang auszudrücken. Neben ihrer USA-/Canada-Tour war sie zu Gast im Auditori Barcelona, Schubertiade Hohenems, Wiener Konzerthaus, Festspielhaus Bregenz, Grachtenfestival Amsterdam, Vaduz Classic, Meiringer Musikfestwochen, Musikfestival Bern, PODIUM Esslingen, Ruhrfestspielhaus, Kyburgiade sowie in der Klimt Villa Wien in der Konzertreihe „Rising Stars“, bei den Freunden des Liedes Zürich, im Österreichischen Rundfunk und den Tonhallen St. Gallen und Zürich.
Franziska Brandenberger begann ihr Gesangstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Lena Hauser. In dieser Zeit sammelte sie bereits Bühnenerfahrung mit dem Ensemble der Pocket Opera Company Zürich, mit dem sie in diversen Operettenproduktionen mitwirkte. Anschliessend studierte sie am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Valerie Guillorit, wo sie 2013 mit dem Lehrdiplom abschloss. Ihre Ausbildung vervollständigen Schauspielunterricht bei Floris Visser und Meisterkurse bei u.a. Udo Reinemann, John Norris und Margreet Honig. Aktuell wird sie stimmlich von Wessela Zlateva betreut.
Zum Repertoire der Altistin gehören Oratorien von Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn und Dvorak sowie diverse Opernpartien. Die Chor- und Ensemblearbeit nimmt einen besonderen Schwerpunkt in ihrem sängerischen Schaffen ein; zu ihren wichtigsten Erfahrungen zählen Projekte mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Bernard Haitink und Sir András Schiff.
Franziska Brandenberger ist freischaffendes Mitglied des Kammerchor Stuttgart, MDR Rundfunkchor und Nederlands Kamerkoor. Seit 2015 gehört sie zum Kernchor der Zürcher Sing-Akademie.
Die deutsche Mezzosopranistin Franziska Gündert studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Sato-Schöllhorn und schloss ihr Studium mit dem Master im Konzert- und Opernfach ab. Sie vertiefte ihr Gesangsstudium in der Opernklasse am Conservatorium of Music in Sydney bei Stephen Yalouris. Desweiteren gab sie erfolgreiche Konzerte in Australien.
Am Theater Freiburg ist sie diese Spielzeit als Nireno in „Giulio Cesare“ von Händel zu hören, sowie am Theater Basel in dem Musiktheater „Oresteia“ unter der Regie von C.Bieito.
Neben der Oper geht Franziska Gündert einer regen Konzerttätigkeit nach. Konzertreisen führen sie unter Anderem nach Belgien,Südfrankreich,Asien in die Schweiz und nach Italien. Mit Mendelssohn “Elias” war sie bereits im vergangenen Jahr in Rom zu hören, sowie mit Vivaldi “Gloria“ und Bach, “Magnificat” in Padua und Venedig.Im Dezember 2017 wird Sie in J.S.Bachs „Weihnachtsoratorium“ im Freiburger Konzerthaus als Alt-Solistin zu hören sein.
Schon viele Jahre in unerschiedlichen Vokalensembles singend ist Franziska Gündert seit 2016 Mitglied des ChorWerk Ruhr unter der Leitung von Florian Helgath und ab Juli 2017 im Alt 2 der Zürcher Sing-Akademie.
CD-Produktionen sowohl solistisch als auch im Vokalensemble runden ihre künstlerische Tätigkeit ab.
Franziska Brandenberger begann ihr Gesangstudium an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Lena Hauser. In dieser Zeit sammelte sie bereits Bühnenerfahrung mit dem Ensemble der Pocket Opera Company Zürich, mit dem sie in diversen Operettenproduktionen mitwirkte. Anschliessend studierte sie am Conservatorium van Amsterdam bei Prof. Valerie Guillorit, wo sie 2013 mit dem Lehrdiplom abschloss. Ihre Ausbildung vervollständigen Schauspielunterricht bei Floris Visser und Meisterkurse bei u.a. Udo Reinemann, John Norris und Margreet Honig. Aktuell wird sie stimmlich von Wessela Zlateva betreut.
Zum Repertoire der Altistin gehören Oratorien von Bach, Händel, Haydn, Mendelssohn und Dvorak sowie diverse Opernpartien. Die Chor- und Ensemblearbeit nimmt einen besonderen Schwerpunkt in ihrem sängerischen Schaffen ein; zu ihren wichtigsten Erfahrungen zählen Projekte mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Bernard Haitink und Sir András Schiff.
Franziska Brandenberger ist freischaffendes Mitglied des Kammerchor Stuttgart, MDR Rundfunkchor und Nederlands Kamerkoor. Seit 2015 gehört sie zum Kernchor der Zürcher Sing-Akademie.
Ulla Westvik gab ihr Début als 11-Jährige in der Rolle der Amahl in Menottis Oper Amahl and the Night Visitors mit dem Trondheim Sinfonieorchester und der Norwegischen Staatsoper. 2002 gewann sie in Norwegen den 1. Preis bei Jugend musiziert.
Nach abgeschlossenem Bachelor of Performance in Gesang an der Hochschule für Musik in Oslo, studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste bei Professor Scot Weir, Jill Feldman und Hartmut Höll, wo sie 2010 ihr Master of Permorfance erlangte.
In den letzten Jahren hat sich die Konzerttätigkeit von Ulla Westvik vor allem auf Mitteleuropa, insbesondere die Schweiz, konzentriert. In ihrer Tätigkeit als Lied-, Oratorium- und Opernsängerin sang sie die grossen Partien von Monteverdi bis hin zur zeitgenössischen Musik und arbeitete dabei mit Klangkörpern wie dem Kammerorchester Basel, Capricornus Consort, Barockorchester Capriccio, Zürcher Kammerorchester und La Scintilla. Sie ist Mitglied diverser professioneller Vokalformationen wie der Zürcher Sing-Akademie, dem Ensemble Vocal Origen und dem larynx Vokalensemble. Im Juli 2012 war sie Preisträgerin des Musikwettbewerbs der Dienemann-Stiftung in Luzern.
Die Sopranistin Florence Renaut wurde in Paris geboren und wuchs in Yverdon-les-Bains auf. Nach einem Bachelorstudium in Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Neuchâtel widmete sie sich der professionellen Gesangsausbildung. Sie studierte bei Sylvain Muster, Dorothea Christ und Ioana Bentoiu und schloss ihre Ausbildung 2014 mit dem Lehrdiplom für Gesang am Institut de Ribaupierre in Lausanne ab. Weitere Impulse erhielt sie im Bereich der Alten Musik bei Fabian Schofrin und Rosa Dominguez. Ihr Interesse an Musikpädagogik vertiefte sie 2017 mit einem CAS an der Berner Fachhochschule.
Seit 2016 unterrichtet Florence Renaut Gesang am Conservatoire de Musique du Nord Vaudois in Yverdon-les-Bains und seit 2023 zudem an der École de Musique d’Ecublens. Als Ensemblesängerin arbeitet sie regelmässig mit renommierten Vokalformationen der Schweiz zusammen, darunter die Zürcher Sing-Akademie, das Ensemble Orlando Fribourg, die Basler Madrigalisten, das Ensemble Larynx und das Ensemble Lamaraviglia.
Ihr Repertoire reicht von Alter Musik bis zur Gegenwart. Sie wirkte an mehreren Uraufführungen zeitgenössischer Werke mit, darunter Kompositionen von Daniel Eisler und Burkhard Kinzler. Als Solistin tritt Florence Renaut regelmässig in Lied- und Konzertprogrammen sowie Musiktheaterproduktionen auf. Zu ihren Engagements zählen die Rolle der Nymphe de l’Eau in Solstices sowie die Titelrolle in Jimena Marazzis Oper Jehanne d’Arc.
Seit 2011 leitet sie gemeinsam mit ihrer Schwester Isabelle Renaut die Theatercompagnie Cantamisù. In Zusammenarbeit mit Schauspieler:innen, Musiker:innen und Autor:innen entstehen Produktionen an der Schnittstelle von Theater und Musik, die regelmässig in der Westschweiz zur Aufführung gelangen.
Andrea Oberparleiter machte ihre ersten musikalischen Erfahrungen in ihrer Südtiroler Heimat. Sie studierte Gesangspädagogik am Mozarteum Salzburg bei Prof. Karlheinz Hanser. Darauf folgte das Diplomstudium Lied/Oratorium am Tiroler Landeskonservatorium bei Mag Sébastien Soulès.
Als Sopran ist sie in renommierten Rundfunkchören und professionellen Vokalensembles europaweit tätig: RIAS Kammerchor (D), Zürcher Sing-Akademie (CH), MDR Rundfunkchor (D), Stuttgarter Kammerchor (D), Ensemble Corund (CH), und Trinity Baroque Ensemble (GB). Dazu kommt eine rege solistische Tätigkeit im Rahmen von Konzerten, Messen und Oratorien u. a. mit Frieder Bernius.
Sie pflegt eine regelmässige Zusammenarbeit mit den Barockensemblen Cordia (I), La doceur et l’esprit (I), Rosarum Flores (A) und Klingzeug (A), sowie mit Tiroler Musikern und Komponisten im Rahmen von Kirchenkonzerten und Uraufführungen (z. B. Kurt Estermann, Michel König, Franz Baur). Mehrere CD-Produktionen konnte sie in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Landesmuseum werwirklichen.
Die Sopranistin tritt auch als Komponistin in Erscheinung. Sie schreibt vorwiegend Werke für kammermusikalische Besetzung und Vokalmusik. Ihre „Vier Chorstücke nach Texten von Christian Morgenstern“ wurden 2013 vom Musikverlag Pro Musica herausgegeben.
Anne Montandon studierte Gesangspädagogik an der Haute École de Musique de Lausanne bei Hiroko Kawamichi und schloss anschliessend einen Master of Music Performance an der Hochschule Luzern – Musik bei Barbara Locher ab. Künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Persönlichkeiten wie Juliane Banse, Margreet Honig und Dale Duesing; ihre Ausbildung setzt sie bei Alison Pearce fort.
Als gefragte Konzertsängerin trat sie bei Festivals wie den BBC Proms, den Les Folles Journées, der Ruhrtriennale sowie dem Bach Festival Lausanne auf. Sie arbeitet regelmässig mit Ensembles wie dem Ensemble Vocal de Lausanne, dem Collegium Vocale Gent, dem Vokalensemble Zürich, dem Ensemble Contrechamps und der Zürcher Sing-Akademie zusammen.
Sie sang unter Dirigenten wie Michel Corboz, Ton Koopman, Daniel Barenboim, Frans Brüggen, René Jacobs und Charles Dutoit. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt im Oratorienrepertoire mit Werken von Bach, Händel, Mozart, Rossini, Fauré, Pergolesi, Vivaldi und Mendelssohn.
Daneben widmet sie sich intensiv der zeitgenössischen Musik und interpretierte Werke von Komponisten wie Luigi Nono, Helmut Lachenmann, Beat Furrer und Isabel Mundry. Sie war an mehreren Uraufführungen beteiligt, darunter In sieben Szenen von David Sonton Caflisch. Zu ihren Bühnenengagements zählen unter anderem Diane in Offenbachs Orphée aux enfers, Isolde in Frank Martins Le Vin herbé sowie Produktionen beim Festival d’Avignon und im Théâtre du Jorat.
Die schwedische Sopranistin wurde in Luleå geboren. Ihre musikalische Ausbildung begann sie an der Musikakademie in Piteå, Schweden, danach absolvierte Jenny ein Masterstudium in Historischer Aufführungspraxis,in der Gesangklasse von Prof. Ulrich Messthaler mit Auszeichnung an der Schola Cantorum Basiliensis, Basel. Es folgte ein Master in Gesangpädagogik. Weitere Inspirationen währen ihres Studiums erhielt sie in Meisterkursen mit u.a Margret Honig, Alessandro de Marchi, Andreas Scholl, Birgitta Svendén und Barbro Marklund.
Die in Basel basierte Sopranistin pflegt ein umfangreiches Repertoire, welches sich von der Renaissance über die Klassische bis hin zur zeitgenössischen Musik erstreckt - besonders spezialisiert ist sie aber in der Barockmusik. Hier kommt ihr ihre grosse Begeisterung für Kammermusik zugute, und auch das romantische Lied-Repertoire liegt ihr sehr am Herzen.
Ihre internationale Konzerttätigkeit ermöglichte ihr die Zusammenarbeit mit Ensembles wie La Cetra Barockorchester (Basel), Collegium 1704 (Prag), Gli Angeli Geneve und Ensemble Odyssee (Amsterdam) sowie dem Pacific Baroque Orchestra (Vancouver). Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist sie bei professionellen Vokalensembles tätig. Dazu zählen das La Cetra Vokalensemble und die Zürcher Sing-Akademie. Engagements als Solistin führten Jenny an diverse Musikfestivals wie z.B. Händel-Festspiele Halle, Festtage Alte Musik in Basel, Berliner Tage der Alte Musik, Vancouver Bach Festival, Schwetzinger Festspiele und Trigonale Festival. Jenny ist ausserdem auf mehreren CDs zu hören: Mit Solokantaten von dem neapolitanischen Komponisten Gaetano Veneziano auf Christmas in Napels (Pan Classics, 2014) und In Offcio Defunctorum (Pan Classics, 2015) zusammen mit dem Ensemble Odyssee, unter Leitung von Andrea Friggi. In der Rolle der Calliope in Parnasso in Festa von Händel (Pentatone, 2017) zusammen mit La Cetra Barockorchester unter Leitung von Andrea Marcon.
Die japanische Sängerin Keiko Enomoto studierte in Freiburg im Breisgau bei Prof. Dorothea Wirtz. Weitere wichtige Inpulse gaben ihr Kurt Widmer, Margreet Honig, Ulrike Sonntag und Gordana Crnkovic. Zurzeit studiert sie Master Musik Pädagogik bei Prof. Werner Güra an der ZHdK Zürich.
Sie war im Liedbereich Preisträgerin/Finalistin in verschiedenen Wettbewerben (Schubert und der Moderne, Carl-Seemann Wettbewerb, Paula Lindberg Wettbewerb ‚Das Lied’). Von 2012 bis 2016 war sie festes Mitglied im NDR Chor. Zudem singt sie im Chor des bayerischen Rundfunks, SWR Vokalensemble, WDR Rundfunkchor, Vokalensemble Zürich sowie bei den Basler Madrigalisten.
Sie war Solistin im Rahmen des Heidelberger Frühlings, der Koblenzer Mendelssohntage sowie in der Kammermusikreihe des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Mit Beethovens Neunter, Haydns Schöpfung, Mozarts Requiem, Vesperae und Krönungsmesse, Brahms Ein deutsches Requiem und andern Werken war sie in Japan, Deutschland und in der Schweiz unterwegs.
Sonja Bühler studierte Gesang an der Rowan University, USA und an der Hochschule für Musik in Freiburg bei Prof. Marian Stieber und Prof. Towako Sato-Schöllhorn.
Bereits während ihres Studiums war sie in zahlreichen Rollen auf der Opernbühne zu sehen. Ihr Konzertdebut gab die Sopranistin im Mailänder Dom, und es folgten viele Konzerte und Liederabende in Europa, den USA, Südamerika und Asien.
Ihr breitgefächertes Repertoire reicht von mittelalterlicher Musik über die Renaissance und Romantik bis hin zur zeitgenössischen Musik.
Sie sang verschiedenste Uraufführungen, so zum Beispiel die Rolle der Batseba in der Uraufführung der Oper König David von Uros Rojko in Freiburg und gastierte damit 2010 in Ljubljana. 2011 spielte sie unter der Leitung von Hans Michael Beuerle bisher unveröffentlichte Passionskantaten von Graupner für den Carus Verlag ein.
2012 debütierte sie als Vespetta in der Oper Pimpinone von Telemann auf Schloss Hundisburg mit Wiederaufnahme 2016 bei den Klosterfestspielen Maulbronn. Bei den Baden-Badener Osterfestspielen 2016 sang sie in einem Opernworkshop für Kinder die Isolde in Wagners Oper Tristan und Isolde.
Seit 2009 ist die Sängerin Mitglied verschiedener Ensembles wie z.B. dem RIAS Kammerchor, SWR Vokalensemble und seit 2017 der Zürcher Sing-Akademie.