Coro
Luciano Berios Grosswerk für 40 Stimmen und 40 Instrumente
Kann zeitgenössische Musik die Menschen noch einen? Mit „Coro“ lieferte Luciano Berio bereits eine Antwort.
Das zwischen 1974 und 1976 entstandene Werk zählt zu den grossen Vokal- und Instrumental-Kreationen des zeitgenössischen Repertoires. Berio schöpft aus Liedern verschiedener Kulturen und der Poesie Pablo Nerudas und stellt die Elemente nicht einfach nur einander gegenüber, sondern verwebt sie zu einem Ganzen. Er erschafft eine vielschichtige Menschlichkeit, geprägt von Brüchen und Gegensätzen, die dennoch zur Einheit fähig ist.
40 Stimmen. 40 Instrumente.
Ein einzigartiges Bühnenbild, in dem jedes Stimmen-Instrumenten-Duo den Raum einnimmt und durch Klangfarben, Atemzüge und Präsenz eine lebendige Klangtextur erzeugt.
Die Genfer Hochschule für Musik (HEM) präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Contrechamps und der Zürcher Sing-Akademie dieses ambitionierte Projekt unter der musikalischen Leitung von Emilio Pomàrico. In diesem Format arbeiten Studierende der HEM und etablierte Künstler Hand in Hand.
Das Projekt wird im Rahmen der Sonntagskonzerte der Stadt Genf und des Archipel Festivals mit Unterstützung des HES-SO präsentiert.
Emanuele Forni Theorbe/Mandoline
Studierende der Musikhochschule Genf
Fruzsina Szuromi Einstudierung
Zürcher Sing-Akademie
Florian Helgath Einstudierung
Ensemble Contrechamps
Emilio Pomàrico Leitung
Luciano Berio
Coro
Sorry, the comment form is closed at this time.