Michael Sanderling (c)Marco Borggreve Sinfonie Nr. 9
Freiheit, Brüderlichkeit, Menschlichkeit: In keinem anderen Werk verdichten sich diese Ideale so ausdrucksvoll wie in Beethovens faszinierendem sinfonischen Meisterwerk für Orchester, Solostimmen und Chor. Der berühmte Schlusschor von Beethovens Sinfonie Nr. 9, der “Ode an die Freude”, ist bis heute ein bewegender musikalischer Appell an Zusammenhalt und Hoffnung.
REVOLUTIONÄRE VISION
Bereits in der Chorfantasie entwarf Beethoven seine Vision einer verbindenden Kraft der Musik. In der Neunten Sinfonie findet diese Idee ihre vollendete Form: nach drei gewohnten sinfonischen Sätzen greift der Komponist im vierten Satz zu Chor, Solistinnen und Solisten, um seinem Anliegen Ausdruck zu verleihen.verschmelzen zu einer grossen musikalischen Gemeinschaft. Der Weg von instrumentaler Emotionalität zur konkreten vokalen Aussprache macht dieses Werk zu einem einzigartigen Erlebnis.
GROSSE CHORSINFONIK IM KKL LUZERN
Der einzigartige Konzertsaal des KKL bietet diesem Werk eine besondere Kulisse. Unter der Leitung von Michael Sanderling musizieren das Luzerner Sinfonieorchester und die Zürcher Sing-Akademie gemeinsam mit einem auserlesenen Solistenquartett: Masabane Cecilia Rangwanasha, Rachel Frenkel, Mauro Peter und Yannick Debus. Ein festlicher Beethoven-Abend voller monumentaler Sinfonik, grosser Chormusik – und mit einer zeitlosen Botschaft.
KONZERTEINFÜHRUNG: 18.30 Uhr durch Dr. Felix Diergarten
-> Tipp: In dieser Saison sind wir zwei weitere Male mit dem Luzerner Sinfonieorchester zu hören: im Oktober mit Mahlers Sinfonie Nr. 2 und im Dezember mit Beethovens Chorfantasie.
Masabane Cecilia Rangwanasha Sopran
Rachel Frenkel Alt
Mauro Peter Tenor
Yannick Debus Bass
Zürcher Sing-Akademie
Nico Köhs Einstudierung
Luzerner Sinfonieorchester
Michael Sanderling Leitung
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 9 in d-Moll, op. 125
Sorry, the comment form is closed at this time.